Es knirscht bei jedem sachten Schritt,
der Kies ist feucht, er flüstert nur.
Dort, zwischen Brocken aus Granit
kann ich ihn liegen sehn.
Ich löse ihn aus seinem Bett,
befreie ihn von Tang und Sand
Er glänzt im fahlen Morgenlicht
das feine Glimmerfunken sät.
Ich streiche sanft mit meiner Hand
an einer feinen Naht entlang,
die seine Oberfläche bricht.
Zu beiden Seiten grau und glatt
durchzieht der weiße Narbenstrang
das fast perfekt geformte Rund.
Und ich erkenn, dass Schönheit nicht
gebunden ist an Menschenwort:
Sie liegt im allerkleinsten Fund
und findet sich an jedem Ort.
Die Finger um den Stein gelegt
Die Augen fest aufs Meer hinaus
spür ich, wie sich die Freude regt!
Ich hole aus…..